Schätze Jordaniens

10 Tage-Rundreise durch Jordanien

Totes Meer Jordanien
Totes Meer zwischen Israel und Jordanien

1. Reisetag: Amman

Am Queen Alia Flughafen betreten Sie jordanischen Boden und werden gleich von unserem Vertreter vor Ort in Empfang genommen. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel.

2. Reisetag: Stadtrundfahrt Amman – Jerash – Totes Meer

Erster Höhepunkt des Tages ist eine Stadtrundfahrt durch die jordanische Hauptstadt, die mit 1 Million Einwohnern im Vergleich zu anderen Hauptstädten eher eine bescheidene Größe aufweist. Amman, das bereits im Alten Testament unter dem Namen Ammon genannt wird, hat sich erst mit den Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland zu einer Metropole entwickelt. Aus der Blütezeit der Römischen Provinz Arabia Petraea  stammen die heutigen Ruinen der Zitadelle, die über der Stadt thront. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen das Amphitheater und das Forum. Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten Ammans zählen auch das Jordan Antiquities Museum, wo weltbedeutende, archäologische Fundstücke aus dem Nahen Osten zu sehen sind sowie die Altstadt mit dem Sug, dem traditionellen, arabischen Basar.
Weniger als 40 Kilometer nördlich von Amman liegt Jerash bzw. Gerasa. Diese Stadt wurde ab dem 1. Jahrhundert zu einer bedeutenden Handelsstadt unter Römischer Herrschaft. Jerash machte sogar Petra im Süden Jordaniens Konkurrenz. In dieser Zeit sind bedeutende Bauwerke entstanden, die heute einen Zum Teil bemerkenswert guten Zustand haben. Sehen sollten Sie in Jerash unbedingt das Forum, die Kollonadenstraße, das Nymphäum, die Theater, den Artemistempel und einige frühe, christliche Kirchen.
Von Jerash drehen wir einen Bogen zum Toten Meer, wo Sie im Wasser mit 33% Salzgehalt dahinplätschern können. Vom Toten Meer geht es zur Übernachtung zurück nach Amman.

3. Reisetag: Amman – Wüstenschlösser

Eine Besonderheit in der Umgebung von Amman sind die Wüstenschlösser. Das sind Burgen und Festungsanlagen aus der Zeit der Umayyaden-Kalifen um das 7. und 8. Jahrhundert. Sie sind heute zwar nicht mehr vollständig erhalten und die meisten, die noch existieren, befinden sich in der östlichen Umgebung von Amman, sie dokumentieren aber eindrucksvoll die frühe Geschichte Jordaniens und geben Zeugnis von der Architektur in der Arabischen Welt. Bedeutend sind die Wüstenschlösser Qasr Amra, Qasr Kharanah und Azraq. Qasr Amra besitzt außergewöhnliche Wandmalereien, die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehen. Azraq ist eine quadratische Festungsanlage aus dunklem Basaltstein, die von vier Türmen umgeben ist. Zur Übernachtung geht es am Abend wieder zurück nach Amman.

4. Reisetag: Amman – Berg Nebo – Madaba – Königsstraße – Kerak

Auf dem Weg von Amman nach Petra passieren wir wieder das Tote Meer, dessen Ufer mit 400 Metern unter dem Meeresspiegel des Roten Meeres die tiefsten Punkte auf der Erdoberfläche darstellen. Weiter geht es durch das Jordantal Richtung Süden. Um zum Berg Nebo zu gelangen, verlassen wir das Jordantal und erklimmen das Plateau im Abǎrim-Gebirge auf der Ostseite des Jordantals. Der Berg Nebo hat eine Höhe von 800 Metern und ist als Aussichtspunkt hervorragend geeignet. Der Überlieferung nach soll hier schon Mose ins gelobte Land nach Jerusalem und Jericho geblickt haben.
Weiter Richtung Südosten erreichen wir die Mosaikstadt Madaba. Sie gehörte ebenfalls zur Römischen Provinz Arabia, im 8. Jahrhundert zerstörte jedoch ein Erdbeben die Stadt und die Bewohner kehrten ihr den Rücken. Auf diese Weise überdauerten Mosaike die Zeiten bis sie 1880 wieder besiedelt wurde. Die Palästinakarte in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche stammt aus dem 6. Jahrhundert und ist eine beeindruckendes Beispiel für die Mosaikkunst aus dieser Zeit.
Wir folgen der Karawanenstraße nach Kerak, wo sich die Ruinen einer Burg der Kreuzfahrer des Königreiches Jerusalem befinden. Diese Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit einige Jahrhunderte jünger als die Wüstenschlösser in der Nähe von Amman.
Im Wadi Mujib begegnen wir der Mujib Talsperre, die erst 2004 von König Abdullah II. eingeweiht wurde. Das Mujib Tal bzw. der Grand Canyon von Jordanien gibt ein hervorragendes Fotomotiv ab. Schließlich erreichen wir am Ende des Tages die Felsenstadt Petra, die am Nächsten Tag auf dem Programm steht.

5. und 6. Reisetag: Besichtigung der Felsenstadt Petra

Fassaden in Petra
Rosarote Felsenstadt Petra

Eine einmalige architektonische Meisterleistung präsentiert die rosarote Felsenstadt Petra in der jordanischen Wüste im Süden des Landes. Die Stadt war lange Zeit vergessen und wurde erst im frühen 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Und was die Forscher fanden, war wirklich beeindruckend. Nach einem 1,2 Kilometer langen Fußweg durch eine Schlucht erreicht man die Fassaden von Petra. Hier sind bis zu 40 Meter hoch Fassaden von Gebäuden aus dem anstehenden Gestein heraus gemeißelt worden. Das Schatzhaus begrüßt die Besucher quasi als erstes der „Gebäude“ auf der Straße der Fassaden, die Sie auch am Amphitheater, an der Königswand, am Seidengrab und am Palast der Pharaonentochter vorbeiführt.
Den 6. Reisetag haben Sie zur freien Verfügung und können den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Erklimmen Sie doch zum Beispiel die 200 steilen Stufen zum Hohen Platz von Petra. Übernachtung jeweils in Petra.

7. Reisetag: Petra – Little Petra – Wadi Rum – Übernachtung in Aqaba

Am Morgen dieses Tages fahren wir nach Little Petra und machen anschließend einen Stopp im Wadi Rum. Diese Siedlung liegt in einer Ebene inmitten einer kargen, bergigen Wüstenlandschaft. Bei einer zweistündigen Jeep-Tour lernen Sie diese Landschaft noch ein bisschen näher kennen und Sie begegnen Inschriften und Felszeichnungen der Nabatäer. Für das leibliche Wohl ist dann in einem Beduinencamp vorgesorgt, wo Sie zu Mittag essen. Erst nach einem hoffentlich fantastischen Sonnenuntergang verlassen wir Wadi Rum und machen uns auf den Weg ins nahe Aqaba.

8. Reisetag: Aqaba am Roten Meer

Aqaba ist eine Stadt mit ungefähr 80.000 Einwohnern am Roten Meer und sie ist die einzige Stadt Jordaniens, die am Meer liegt. Hier ist es die meiste Zeit des Jahres warm und das Wetter ist schön. Damit bietet Aqaba gute Voraussetzungen für einen gemütlichen Tag am Strand oder einen Bummel über die Märkte der Stadt. Auch die fantastische Unterwasserwelt des Roten Meeres kann man erkunden. Entweder beim Tauchen, beim Schnorcheln oder trockenen Fußes vom Glasbodenboot aus. Für sportlich aktive Urlauber gibt es Angebote wie Wasserski, Segeln oder Schwimmen.
Eine weitere Möglichkeit ist der der Besuch der ägyptischen Pharaoneninsel, die sich ungefähr 7 Kilometer vor Aqaba im Roten Meer befindet. Hier gibt es neben der Burg Ile de Graye aus dem 12. Jahrhundert ein kleines Restaurant und eine Lagune zum Schwimmen und Schnorcheln. Die Übernachtung erfolgt in Aqaba.

9. Reisetag: Aqaba – Amman

Die Mamelucken-Festung und das Archäologische Museum von Aqaba können Sie am Vormittag des neunten Reisetages selbst besuchen, dafür ist kein festes Programm vorgesehen. Sie können also auch andere Dinge tun. Am frühen Abend treten wir den Rückweg nach Amman an, wo Sie bei einem arabischen Essen oder einer Wasserpfeife am Abend Gelegenheit haben, Abschied zu nehmen.

10. Reisetag: Rückreise

Sie werden im Hotel abgeholt und es erfolgt der Transfer zum Queen-Alla-Airport von Amman, wo Sie sich auf den Heimflug machen.