Rundreise durch Jordanien und Syrien
Orientalische Impressionen
1. Reisetag: Ankunft in Amman
Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Amman werden Sie von unserem Vertreter vor Ort begrüßt und er hilft ihnen bei den Einreiseformalitäten. Anschließend begleitet er Sie zu Ihrem Hotel in Amman.
2. Reisetag: Amman – Berg Nebo – Madaba – Königsstraße – Kerak – Petra
Am Vormittag befinden Sie sich südlich von Amman auf dem Berg Nebo und besichtigen dort Sakralbauten aus dem 6. Jahrhundert, die sich besonders durch wunderschöne, byzantinische Mosaike auszeichnen. Wenn die Sicht gut ist, kann man von hier bis nach Israel sehen und Jerusalem oder Jericho erkennen. Anschließend fahren Sie auf der Königsstraße, einer alten Karawanenroute, zur Felsenstadt Petra im Süden Jordaniens. Unterwegs besichtigen Sie die Kreuzfahrerburg in Kerak, die ein gutes Beispiel für die frühe Architektur des 12. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Jordanien ist.
3. Reisetag: Petra
Die Felsenstadt Petra im Süden Jordaniens ist wohl die bekannteste, touristische Attraktion des Landes. Die rosarote Felsenstadt der Nabatäer hat heute einen Platz auf der Liste der neuzeitlichen Weltwunder und ist wahrhaft prädestiniert für diesen Titel. Bis zu 40 Meter hohe Fassaden ragen über den Boden aus dem Fels heraus. Es ist schier unglaublich, wie die Gründer der Stadt Petra zu solchen architektonischen Meisterleistungen fähig waren. Einen kurzen Fußweg von 1,2 Kilometern muss man zurücklegen, um sich die Felsenstadt anzusehen, die aus dem roten Sandstein, der hier vorkommt, heraus gemeißelt wurde. Schauen Sie sich in Ruhe das Schatzhaus, das Amphitheater, die Königswand, die Straße der Fassaden und das Kloster El Deir an. Zur Übernachtung geht es zurück nach Amman.
4. Reisetag: Petra – Totes Meer – Stadtrundfahrt Amman
Heute bekommen Sie die Gelegenheit für ein ganz besonderes Badeerlebnis. Das Tote Meer mit seinem sehr hohen Salzgehalt von 33% bildet zugleich den tiefsten Punkt auf der Erdoberfläche, denn seine Wasseroberfläche liegt ungefähr 400 Meter unter dem Meeresspiegel des Mittelmeeres. Der weitere Weg führt Sie zurück in die jordanische Hauptstadt Amman, wo Sie sich auf dem Zitadellenhügel einen Eindruck von den Resten aus römischer, byzantinischer und islamischer Zeit verschaffen können. Hier befinden sich außerdem der Herkulestempel, die Basilika sowie die Al Hussein Moschee und der Suq. Sie übernachten im Hotel in Amman.
5. Reisetag: Amman – Jerash – Syrische Grenze
Der Tag beginnt mit der Fahrt in den Norden Jordaniens nach Jerash, das in der Antike als Gerasa bekannt war. Zahlreiche gut erhaltene Relikte aus römischer Zeit wie zum Beispiel ein Triumphbogen, das Forum oder den Cardo Maximus sowie Tempel und Theater haben Jerash den Namen Pompeji des Ostens eingebracht.Von Jerash fahren Sie weiter zur jordanisch-syrischen Grenze und gelangen nach der Abwicklung der Einreiseformalitäten nach Bosra, das einst die Hauptstadt der römischen Provinz Arabia war. Davon zeugen heute noch die Ruinen aus dunklem Basaltstein. Auch hier sieht man Tempel, Paläste, Bäder, Torbögen und ein Amphitheater, das aus dem 2. Jahrhundert stammt. Die Nacht verbringen Sie im Hotel.
6. Reisetag: Bosra – Maaloula – Apameia
In Maaloula, einem kleinen Ort im Al Qalamoon Gebirge sehen wir die Klöster St. Sergius und St. Tekla. Die Häuser des Ortes scheinen förmlich an den Kalksteinwänden zu hängen, Die aramäische Sprache, die bereits zu Zeiten Jesu gesprochen wurde, ist hier noch lebendig. Die Reise führt uns weiter zur Ruinenstätte Apameia mit ihrer mächtigen Säulenstraße und großen Kirchen aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Transfer zum Hotel in Aleppo.
7. Reisetag: Simeon Basilika – Stadtrundfahrt Aleppo
Unweit von Aleppo befindet sich die St. Simeon Basilika, die Sie heute besuchen werden. Sie ist ein wunderschönes Beispiel Syrischer Architektur. Der Heilige Simeon, für den diese Basilika errichtet wurde, hatte Anfang des 5. Jahrhunderts über 20 Jahre auf einer Säule gelebt und von hier aus zu seinen Anhängern gepredigt. Wieder zurück in Aleppo besichtigen Sie die Zitadelle, die aus dem 13. Jahrhundert stammt und inmitten der Stadt auf einem 50 Meter hohen Hügel steht. Auch die Große Moschee und das Aleppo Museum stehen heute noch auf dem Programm.
8. Reisetag: Aleppo – Hama – Crac des Chevaliers – Übernachtung in Palmyra
Vormittags fahren Sie weiter am Fluss Orontes entlang nach Hama, das für seine Wasserräder bekannt ist, die sogenannten Norias. Der Weg führt dann weiter an der gewaltigen und gut erhaltenen Kreuzfahrerburg Crac des Chevaliers vorbei, die auf einem Vulkankrater steht, von wo man einen herrlichen Ausblick über die Beka Ebene und Homs hat. Die Reiseroute führt weiter nach Palmyra.
9. Reisetag: Palmyra
Das antike Palmyra ist Syriens bekannteste Attraktion. Die strategisch günstige Lage dieser Oasenstadt an einer wichtigen Karawanenroute brachte ihr Reichtum und Macht. Außerdem ist die Stadt für ihre Herrscherin Zenobia bekannt, die im 3. Jahrhundert den Einfluss Palmyras weiter ausdehnte. Allerdings wurde sie später von den Römern gefangengenommen und Palmyra geschleift. Anschließend geht es weiter zur arabischen Burg Qal'at Ibn Maan. Zu den wichtigsten Gebäuden, die man heute noch sehen kann, zählen das Theater, das Naturheiligtum, der Tempel des Baal, dem höchsten Palmyrenischen Gottes sowie die Turm- und Tempelgräber. In Palmyra übernachten Sie auch.
10. Reisetag: Palmyra – Damaskus
Von Palmyra führt die Reise am zehnten Reisetag in die syrische Hauptstadt Damaskus, wo Sie zunächst das Nationalmuseum mit seiner interessanten Sammlung an Waffen, Statuen und Koranen besuchen. Anschließend geht es hoch hinauf auf den Hausberg von Damaskus, dem sogenannten Kassioun Berg. Von hier oben beobachten die Damastener gerne den Sonnenuntergang über ihrer Stadt. Sie übernachten im Hotel.
11. Reisetag: Damaskus
Sie starten den heutigen Tag mit einem Besuch des Azem Palastes aus dem 18. Jahrhundert, der ein gelungenes Beispiel für die Architektur der syrischen Hauptstadt ist. Die Räume im Inneren des Palastes sind in öffentliche und private Bereiche unterteilt. Die imposante Umayyaden-Moschee, die auch das Mausoleum des Sultans Salah al-Dins beherbergt, erreicht man durch den überdachten Suq al-Hamidiya. Im christlichen Viertel Bab Tuma in Damaskus steht die Ananias Kirche, die sechs Meter unter der Erde liegt und eine der ältesten Kirchen in Syrien ist. Auch die Kirche St. Paul ist sehr interessant, da sie an dem Ort steht, an dem der Apostel Paulus in einem Korb von der Stadtmauer herabgelassen wurde, damit er aus Damaskus fliehen konnte. Sie übernachten dann wieder im Hotel.
12. Reisetag: Abreise aus Syrien
Heute ist der letzte Tag der Reise und Sie werden Syrien wieder Richtung Heimat verlassen. Es erfolgt der Transfer zum Flughafen, von wo Sie nach Hause fliegen.

