Sehenswürdigkeiten in Jordanien
Jordanien hat aus touristischer Sicht zahlreiche geschichtlich und architektonisch interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allein die Hauptstadt Amman liegt auf mehreren Hügeln. Zwischen den modernen Hochhäusern der Metropole findet man noch einige historische Bauten aus römischer und osmanischer Zeit. In der Stadtmitte gibt es ein römisches Amphitheater, mehrere Museen und der einen Markt, die sehr sehenswert sind.
Zeugnisse aus römischer Zeit kann man sich nördlich von Amman in der früheren römischen Stadt Jerash ansehen. Ihre römischen Bauten sind teilweise gut erhalten. Außerdem liegen im Jordantal mehrere frühe Ortschaften, die auf römische Gründungen zurückgehen. Sie sind aber seit dem Zerfall des Römischen Reiches nicht mehr bewohnt und sind heute ein El Dorado für Archäologen aus aller Welt.
In der Wüste östlich von Amman gibt es mehrere Naturparks mit heimischen Wildtieren. Eine der beeindruckendsten Wüstenlandschaften Jordaniens findet man in Wadi Rum. Hier stehen schroffen Felsformationen aus Sandstein und Granit. Außerdem findet man in der Wüste vereinzelt Wüstenschlösser, die auch noch gut erhalten sind.
Für den Urlaub interessant ist die jordanische Küste am Golf von Akaba im Süden Jordaniens. Die Stadt Akaba ist einzige Hafenstadt Jordaniens und hat sich vielleicht deshalb mittlerweile auch zu einem touristischen Zentrum entwickelt. Ebenfalls ein Touristenmagnet ist das Tote Meer, das mit seinem hohen Salzgehalt für ganz besondere Badefreuden sorgt.
Eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten für Touristen in Jordanien ist wohl die verlassene Felsenstadt Petra, die in der Antike Hauptstadt des Reiches der Nabatäer war. Die Fassaden der Stadt wurden direkt aus dem anstehenden Gestein gehauen. Seit Ende 1985 gehört Petra zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bevor die Stadt diesen Titel bekam, lag sie einige Jahrhunderte vergessen in der jordanischen Wüste und wurde erst anfang des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt.