Blog

Medwedew beendet Nahost Reise in Jordanien

Der russische Präsident Dmitri Medwedew weilte zu Beginn dieser Woche auf einer Reise durch den Nahen Osten, deren Ergebnisse zukunftsweisend für die gesamte Region sein könnten. Über Palästina reiste Dmitri Medwedew am Mittwoch weiter nach Jordanien und wurde dort in der Hauptstadt Amman von König Abdullah II. empfangen.

Jordanien gewinnt an Einfluss in der FIFA

Der Fußball Weltverband FIFA ist nach dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) der größte Dachverband in der Welt des Sports. Ab sofort hat Jordanien, auf der Weltkarte des Fußballs eigentlich ein Zwergstaat, deutlich mehr Einfluss bei der FIFA und kann seine Interessen und jene der asiatischen Mitgliedsstaaten noch besser positionieren.

Jordanien Wahl ohne große Überraschungen

Die vom Fernbleiben der mächtigen Oppositionspartei Islamische Aktionsfront (IAF) und einigen Unruhen überschattete Parlamentswahl ist mit dem erwartet klaren Sieg des königstreuen Lagers zu Ende gegangen. Für negative Begleiterscheinungen sorgte zudem eine der niedrigsten Wahlbeteiligungen, die es in Jordanien jemals gegeben hat.

Parlamentswahlen in Jordanien

Am heutigen Dienstag war die Bevölkerung in Jordanien zur Wahl des neuen Unterhauses aufgerufen. Das Parlament in Jordanien setzt sich künftig aus 120 Abgeordneten zusammen, wobei insgesamt 763 Kandidaten zur Wahl standen. Ein offizielles Ergebnis der Wahl in Jordanien stand am Abend zwar noch nicht fest, dafür bestätigten sich die Befürchtungen, die schon im Vorfeld von einer sehr niedrigen Wahlbeteiligung ausgegangen waren.

Jordanien und Schweiz sprechen über Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen

Anfang kommender Woche, am 4. und 5. Oktober 2010, wird eine hochrangige Delegation aus der Schweiz in Jordanien erwartet. Angeführt von Bundespräsidentin Doris Leuthard, wird die Schweizer Delegation am Montag in Amman zunächst von König Abdullah II. empfangen, danach stehen weitere Gespräche mit Premierminister Samir Rifai, den Ministern Imad Fakhouri, Jafar Hassan und Amer Hadid sowie Senatspräsident Taher Masri auf dem Programm.

Jordanien und Japan unterzeichnen Atom-Abkommen

Jordanien hat in Japan einen weiteren Partner bei der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung von Kernenergie gewonnen. Bereits zuvor hatte Jordanien ähnliche Kooperationen mit der EU, Großbritannien, Frankreich, Russland, Kanada, China und Südkorea geschlossen.

Hillary Clinton auf Dienstreise in Jordanien

Im Nahen Osten laufen derzeit erneute Gespräche zwischen Israel und Palästinensern, die nach langer Zeit wieder echte Hoffnung auf dauerhaften Frieden in der Region wecken. Als Vermittler treten dabei unter anderem Jordanien, Ägypten und die USA auf, weshalb sich Vertreter aller beteiligten Länder Anfang der Woche in Sharm el Sheikh (Ägypten) getroffen haben.

Jordanien und Israel steuern offenbar auf diplomatische Eiszeit zu

Jordanien ist neben Ägypten das einzige arabische Land im Nahen Osten, das seit mehreren Jahrzehnten durchgehende diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält. Aktuell zeichnet sich jedoch eine neue Eiszeit zwischen Amman und Jerusalem ab, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

König Abdullah II. von Jordanien - ein Monarch im Portrait

Jordanien genießt seine vollständige politische Unabhängigkeit erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts, die Geschichte des Haschemitischen Königreichs im Nahen Osten blickt hingegen auf eine über 800-jährige Geschichte mit Höhen und Tiefen zurück. Seit dem Jahr 1999 steht König Abdullah II. von Jordanien an der Spitze dieser Monarchie und gewann nach anfänglicher Skepsis die Herzen seiner Untertanen - auch dank seiner reizenden Gattin Rania von Jordanien.

Jordanien stellt Generalsekretär der Mittelmeer-Union

Die Mittelmeer-Union wurde zwar bereits vor knapp zwei Jahren auf Initiative des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy gegründet, nahm ihre Arbeit offiziell aber erst Ende vergangener Woche am Amtssitz im spanischen Barcelona auf. Zu den insgesamt 43 Mitgliedern der Mittelmeer-Union gehört auch Jordanien, obwohl das Königreich im Nahen Osten bekanntermaßen gar nicht am Mittelmeer liegt.