Rettung für 1860 München naht aus Jordanien

Beim von der Insolvenz bedrohte Fußball-Zweitligist TSV 1860 München gehen die Lichter am Ende dieser Saison womöglich doch nicht aus. Mit knapper Not konnten die "Löwen", wie der Traditionsklub aus München auch genannt wird, vor wenigen Tagen die Auflagen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für die laufende Spielzeit erfüllen und damit den Spielbetrieb bis zum Ende der Saison 2010/11 sicherstellen. Wie es danach bei 1860 München weitergehen soll, war und ist bislang unklar.

Neue Hoffnung für die "Löwen" kommt nun aus Jordanien. Wie die renommierte "Süddeutsche Zeitung" berichtet, war dieser Tage eine Abordnung des Geschäftsmannes Hasan Abdullah Mohamed in München, um sich an der Grünwalder Straße ein Bild von dem Zweitligisten zu machen. Kontrolliert worden seien vor allem die Buchhaltung, wie es in dem Bericht hieß. Im Gespräch sei ein auf drei Jahre ausgelegtes Engagement mit einer Finanzspritze in Höhe von 33 Millionen Euro.

Die Wahrscheinlichkeit für ein Engagement beim TSV 1860 München sei sehr hoch, wird Mohamed, der in Jordanien sein Geld unter anderem mit Immobilien und Hotels verdient, in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. Der Chef der in Jordanien ansässigen HAM-Group würde im Gegenzug 49 % der Anteile bei 1860 München erhalten, womit die Regularien der DFL, die eine Mehrheitsübernahme durch Investoren verbieten, noch erfüllt wären.

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